31.
August

Foto: Stefan Pielsticker (rechts) erklärt Hans-Werner Kammer (links) die Betriebsabläufe bei der AGRAVIS Ems-Jade.

Auf seiner Sommertour durch den Wahlkreis besucht der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Werner Kammer am Mittwoch die AGRAVIS Ems-Jade GmbH in Esens. Gemeinsam mit Landwirtschaftsexperten der CDU Wittmund besichtigte Kammer den Raiffeisen Markt sowie das Zentrallager der AGRAVIS Ems-Jade GmbH. Der operative Leiter Stefan Pielsticker sowie Vertriebsleiter Folkmar Lüpkes gaben ihren Gästen einen tiefen und detaillierten Einblick in die Arbeit des Unternehmens. Im Zuge des anschließenden Gesprächs gaben sie Hans-Werner Kammer die eine oder andere Anregung mit auf den Weg nach Berlin.

Mitten in der Erntezeit nahmen sich Pielsticker und Lüpkes viel Zeit für ihre Gäste. „Wir nach einer unterdurchschnittlichen Ernte in 2016, in diesem Jahr wieder durchschnittliche Erträge hier in der Region. Schon zur Aussaat im Herbst 2016, waren die Bedingungen besser als im Herbst 2015. Die Witterung im Frühjahr 2016 sorgte dann für ein gutes Wachstum. Aktuell macht uns besonders das unbeständige Wetter ein wenig Sorge, da die Ernte in einigen Regionen noch nicht abgeschlossen ist. Auch die Rapsaussaat verzögert sich dadurch. Nach einem schwierigen Jahr 2016, welches geprägt war von niedrigen Erzeugerpreisen, ist der AGRAVIS besonders der offene Umgang mit unseren Kunden, das heißt vor allem den Landwirten, wichtig“, erklärte Pielsticker. Nichtsdestotrotz könne es für die Landwirte noch etwas reibungsloser laufen, so der operative Leiter der AGRAVIS Ems-Jade: „Das Pachtniveau bereitet unseren Landwirten Kopfschmerzen. Ähnlich ist es mit den Straßenausbaubeiträgen.“

Einen anderen, nicht minder ärgerlichen Punkt sprach Vertriebsleiter Lüpkes an. „Der bürokratische Aufwand bei der Diesel-Rückvergütung ist Wahnsinn. Um auch in Zukunft einen Anspruch auf Steuererstattungen für Agrardiesel zu erhalten, muss ein regelrechter Aktenberg eingereicht werden. Das kann nicht im Sinne des von allen Seiten gewünschten Bürokratieabbaus sein“, so Lüpkes.

Kammer versprach, sich in dieser Frage an das zuständige Hauptzollamt in Frankfurt (Oder) zu wenden. „Von SPD und Grünen erhalten unsere Landwirte viel Gegenwind. Angesichts dessen kann es nicht sein, dass die Verwaltungen den landwirtschaftlichen Betrieben das Leben noch schwerer machen. Ich werde mich weiterhin für eine Absenkung bürokratischer Hürden einsetzen.“

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