28.
August

Bürgermeister und Bundestagsabgeordneter tauschten sich über die Gegenwart und die Zukunft Jevers aus

Windenergie, Tourismus, Kita-Plätze. Das waren nur drei der Themen, die der Bundestagsabgeordnete Hans-Werner Kammer (CDU) am Montagmorgen bei seinem Stadtspaziergang mit dem Jeveraner Bürgermeister Jan Edo Albers besprach.

Die beiden Politiker nutzten das angenehme Sommerwetter, um sich in Jevers Zentrum über die drängenden Fragen der Stadt auszutauschen. Bürgermeister Albers informierte seinen Gast über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Windenergie. Außerdem berichtete er, dass Jever derzeit an seinem Tourismus-Konzept arbeite, um künftig noch mehr Menschen in die Stadt zu locken. Sehr zur Freude von Hans-Werner Kammer konnte der Bürgermeister zudem mitteilen, dass Jever sein Angebot an Kita-Plätzen ausgebaut habe.

Kammer seinerseits stellte die Ergebnisse der jüngsten Grundgesetzänderungen vor, die es dem Bund ermöglichen, direkt in die Sanierung der Schulen zu investieren.

Bei dem Treffen blieb es jedoch nicht beim bloßen Austausch von Informationen. So erkundigte sich Hans-Werner Kammer auch, was auf Bundesebene für die Stadt Jever angestoßen werden könne. „Bei der Sanierung und Instandhaltung der Wallanlagen könnten wir Fördermittel des Bundes sehr gut gebrauchen. Hans-Werner Kammer wird nun in Berlin prüfen, welche Möglichkeiten hier bestehen. Es wäre ein Segen für die Stad, wenn der Bund sich hier beteiligen könnte“, erklärte Jan Edo Albers. „Zudem hat mir Herr Kammer zugesichert, in Berlin nachzuhaken, wann das Edo-Wiemken-Grabmal nun endlich komplett saniert wird“, so der Bürgermeister. Seit Jahren steht der Sanierungsbedarf fest, geschehen ist aber nicht viel. Kammer versprach zudem, sich auf Bundesebene über die Förderung der städtischen Kultur zu informieren.

Während des Spaziergangs sprachen Albers und Kammer auch über das sich ändernde Konsumverhalten der Bürgerinnen und Bürger. „Die Menschen kaufen heute viel bewusster ein als noch vor einigen Jahren, und sie fragen immer mehr danach, woher ihr Essen kommt“, stellte Albers fest. Kammer ist diese Veränderung des Kaufverhaltens zuletzt häufiger geschildert worden. „Ich habe mich in Zetel schon intensiv mit diesem Thema beschäftigt und werde dem Bürgermeister Informationen liefern, wie regionale Produkte noch besser vermarktet werden können“, so der Bundestagsabgeordnete am Ende des Spaziergangs.

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