16.
August

Mehr als 80 Unterstützer für Hans-Werner Kammer (vorn, Mitte) trafen sich jetzt im Schützenhof, um in die heiße
Wahlkampfphase zu starten.

„Mit den Menschen sprechen“

Voller Elan starten die Christdemokraten aus der Region in die heiße Wahlkampfphase zur Bundestagswahl. Mehr als 80 Wahlkämpfer ließen sich jetzt im Schützenhof Jever nicht nur einstimmen, sondern auch schulen. Dafür war eigens Steffen Güttler aus der Wahlkampfzentale der CDU aus Berlin angereist.

Doch bevor der Referent die Teilnehmer in die Geheimnisse des erfolgreichen Wahlkampfes einweihte, brachte der Bundestagskandidat Hans-Werner Kammer die zentralen Aussagen auf den Punkt. „Deutschland geht es gut. Und das hat viel mit der aktuellen Regierung zu tun. Es ist bedauerlich, dass unser Partner jetzt versucht, sich von der Verantwortung abzusetzen“, erklärte der Abgeordnete. Nach Jahren der Arbeit seien nun auch wichtige Projekte für die Region Wilhelmshaven, Friesland und Wittmund auf dem Weg. Unter anderem der Ausbau der Bahnstrecke oder der Ausbau des schnellen Internets. Wichtig sei auch, dass die bestehenden Bundeswehrstandorte nicht nur gesichert seien, sondern aktuell und in den kommenden Jahren durch große Investitionen auch zukunftsfest gemacht würden.

Kammer betonte, dass er im Wahlkampf darauf setze, viel und direkt mit den Menschen im Wahlkreis zu sprechen. Alleine könne er das aber nicht schaffen. Dafür sei das Gebiet zu groß. Er sei froh und sehr dankbar, dass so viele Unterstützer in den Stadt- und Gemeindeverbänden aktiv für die CDU und ihren Kandidaten unterwegs seien. Der Abgeordnete wies darauf hin, dass zeitgleich zu Veranstaltung in Jever mehr als 100 Christdemokraten in Wilhelmshaven mit einer Veranstaltung in den Wahlkampf gestartet seien. „Das ist schon beeindruckend. Und es ist wichtig. Die Wahl ist trotz guter Umfragen keinesfalls gelaufen. Wir werden bis zum letzten Tag um jede Stimme werben“, erklärte der Politiker.

Steffen Güttler machte in seinen Wahlkampfworkshop deutlich, dass die direkte Ansprache der Menschen entscheidend für den Wahlerfolg sei. Neben den klassischen und digitalen Medien sowie Veranstaltungen führe kein Weg mehr an dem Wahlkampf an der Haustür vorbei. „Die Zahlen von den Landtagswahlen in diesem Jahr zeigen deutlich, dass mehr Menschen zur Wahl gegangen seien und die CDU insbesondere dort, wo an den Haustüren geklingelt wurde, auch bei den Stimmen zugelegt hat“, erklärte der Fachmann aus der CDU Zentrale.

Es sei verständlich, dass Menschen Hemmungen hätten, an fremden Türen zu klingeln. „Doch lassen sie sich überraschen. Die Reaktionen sind weitaus freundlicher, als man es erwartet“, so Güttler. Mitgebracht hatte er eine digitale Haustür, an der die Teilnehmer die Gesprächssituation üben konnten. Entscheidend sei es, die Menschen insbesondere in den letzten beiden Wochen vor der Wahl anzusprechen, da zu diesem Zeitpunkt noch immer viele unentschlossen seien.

Luise Brandner aus Sillenstede probt an der digitalen Haustür, die Steffen Güttler aus der Wahlkampfzentrale der CDU aus Berlin mitgebracht hatte.

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