30.
Juni

Am ersten Tag bekam ich meinen Bundestagsausweis. Mit diesem Ausweis fühlt man sich schon etwas wie ein VIP. Von Anfang an war ich von diesen riesigen Gebäuden beeindruckt. Ich muss zugeben, ich habe mich am ersten Tag sogar verlaufen. Nach dem Rundgang bei dem ich viel über die Historie der Gebäude insbesondere des Reichstagsgebäudes gelernt habe, konnte ich mir jedoch einen guten Überblick verschaffen.

Während meiner Praktikumswoche wurde ich meist von den Mitarbeitern des Abgeordneten Herrn Kammer betreut. Abgesehen davon waren die Arbeitszeiten die ich in gewissem Maße selber bestimmen durfte toll. Ich hatte einen eigenen Schreibtisch mit einem sehr bequemen Stuhl und es standen zu jeder Zeit Kaffee und Süßigkeiten zur Verfügung. So unbedeutend diese Dinge auch scheinen mögen haben sie meine Zeit hier doch noch verschönert.

Neben alltäglichen Büroarbeiten z.B. wie man Briefe oder E-Mails verfasst habe ich auch unvergessliche Erfahrungen gemacht. Unter anderem stand ich keinen Meter entfernt von Angela Merkel und war bei mehreren Ausschuss- und Plenarsitzungen dabei. Es war für mich unglaublich interessant die Meinungen der Politiker zu hören. Da mich die meisten Themen die diskutiert wurden im großen Ausmaße interessieren war es sehr spannend. Insbesondere das heiß-diskutierte Thema „Ehe für Alle“ habe ich aufmerksam mitverfolgt.

Für diese einmaligen Erfahrungen möchte ich mich bei allen, die mir dies ermöglicht haben, besonders bei Herrn Kammer, bedanken.

Außer das mir die Woche wie höchstens 2 Tage vorkamen und ich gerne noch geblieben wäre, habe ich nichts zu beklagen.

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