22.
Juni

AK Küste der CDU/CSU-Fraktion im Gespräch mit dem ADAC

Der Arbeitskreis Küste der Unions-Bundestagsfraktion traf sich heute in der Landesvertretung Niedersachsen mit Vertretern des ADAC. Kurt Heinen, ADAC-Vizepräsident für Tourismus, lobte in seinen Ausführungen die Aktivitäten der Bundesregierung und des Bundestag für den Wassertourismus. Er begrüßte dabei vor allem die Kernaussagen beim „Blauen Band“ und des Wassertourismuskonzeptes und unterstrich dass beide Programme Potentiale für die wassertouristische Weiterentwicklung böten. So sei die Kategorisierung sowie die haushalterische Trennung von Haupt- und Nebenwasserstraßen wichtig und richtig. Zudem ist für Heinen die Einbeziehung lokaler Akteure bei der Ausarbeitung von regionalen Entwicklungskonzepten bei der Nutzung von Wasserstraßen ein kluger Schritt.

Für die neue Legislaturperiode äußerte der ADAC-Vizepräsident klare Wünsche: „Gerade in den ländlichen Gebieten im Norden Deutschlands bietet der Wassertourismus noch erhebliche wirtschaftliche Potentiale. Die Politik sollte in der kommenden Legislaturperiode die strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen schaf-fen, um die Inhalte des Wassertourismuskonzeptes und des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“ umzusetzen. Dafür muss insbesondere die Befahrbarkeit der Nebenwasserstraßen für die Sport- und Freizeitschifffahrt erhalten bleiben.“

Zustimmung dafür kam aus dem Küstenkreis: „Eine angemessene personelle und finanzielle Ausstattung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ist selbstverständlich notwendig, damit sie ihren anspruchsvollen Aufgaben, etwa im Bereich der Unterhaltung oder des Betriebs der bundeseigenen Wasserstraßen, auch in Zukunft gerecht werden kann“ hob Philipp Murmann, Vorsitzender des Küstenkreises, hervor.

Diskussionsbedarf bestand hinsichtlich der Traditionsschifffahrt. Hans-Werner Kammer, stellvertretender Vorsitzender des Küstenkreises, betonte den Vorrang der Sicherheit der Fahrgäste: „Niemand möchte  verantwortlich sein, wenn auf See ein schwerer Unfall passiert, der mit angemessenen Vorschriften hätte verhindert werden können.“ Gerade die Erste-Hilfe-Ausbildung der Mannschaft sei dringend erforderlich.

Diesen Artikel teilen:
Kommentare: